Pressestimmen zu „Geschädigt statt geheilt“

„Nicht anprangern, sondern aufklären und transparent machen, wollen die beiden Medizinjournalisten. – Den Autoren ist eine sehr gute Streuung der Fälle gelungen, die den unterschiedlichen Typen von Tatbeständen gerecht wird. – Ebenso bemerkenswert ist, dass die Autoren Sachlichkeit wirklich als solche verstehen und keine pauschalisierten Anschuldigungen oder Vorwürfe erheben. – Die wissenschaftlichen Hintergründe der ausgewählten Skandale sind gründlich recherchiert, alle relevante Literatur dazu zitiert. – Das Buch ist erfrischend gut geschrieben, frei von Ärzte- und Pharma-Hasstiraden und dennoch kritisch genug, um die Vorfälle nicht zu bagatellisieren. Solcherart ist kritischer Journalismus gesellschaftlich von hohem Nutzen.“
Naturwissenschatliche Rundschau, Heft 2, 2019

„Wer sich in das Buch vertieft, kann ahnen, wie aufwendig die Recherche dafür gewesen sein muss. Die Autoren liefern zu jedem einzelnen Skandal eine detaillierte Chronologie der Ereignisse. Sie liefern dabei nicht nur nüchterne Fakten, sondern analysieren die Vorgänge, zeigen Versagen, Versäumnisse und Vertuschungen auf – und arbeiten viele Parallelen heraus, so unterschiedlich die Vorfälle auf den ersten Blick auch gelagert scheinen.“
Frankfurter Rundschau, 12.3.2019

„Die Skandal erregt noch einmal skandalisieren? Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt entgehen dem, indem sie den Blick auf die Akteure wach halten: Wer alarmierte? Wer verschwieg oder vertuschte? Welche Konsequenzen wurden gezogen? Warum wurde weiter ignoriert? Neben einer Phänomenologie des Skandals bekommt man einen Lehrgang über das systemische Spiel der Institutionen.“
Der Freitag, 21.2.19

„Die beiden Autoren legen ein sorgsam recherchiertes Skandalbuch vor. – Leider kein gut strukturierter Krimi, sondern das Abbild skandalträchtiger deutscher Realität, dem man aktuell leider erneut weitere Facetten hinzugügen möchte.“
Altmark-Blätter, 16.6.19

„Zu all diesen Skandalen haben Henke-Wendt und Roloff umfassend recherchiert. In vielen Fällen listen sie mit Hilfe von Chroniken auf, wer von den Beteiligten zu welchem Zeitpunkt über welche Informationen verfügte und wie er sich verhielt. Literaturverweise am Ende jedes Kapitels laden dazu ein, sich noch tiefer mit der Materie zu befassen. Angesichts des äußerst unschönen Themas gelingt es den Autoren sehr gut, durchgehend sachlich zu bleiben. Hierin – und in der Faktenfülle – liegt die wohl größte Stärke ihres Werks.“
Spektrum der Wissenschaft, 12.2.19

„Die einzelnen Artikel sind in ihrer Information hoch verdichtet. Dabei bemühen sich die Autoren stets um eine sachliche und juristisch bzw. historisch gut nachvollziehbare Darstellung. Jedes Kapitel ist mit umfänglichen Literaturangaben versehen, sodass eine vertiefte Beschäftigung mit dem einen oder anderen Skandal unproblematisch möglich wird. Darüber hinaus gewinnt das Buch durch den Stil der Autoren: Es lässt sich gut lesen! – Eine wichtige, informative und sehr spannende Darstellung großer Medizinskandale, die man jeder interessierten Ärztin und jedem interessierten Arzt nur wärmstens empfehlen kann.“
Pneumologie, Februar 2019

„Das akribisch recherchierte Buch stellt 16 bedeutende deutsche Pharma- und Medizinskandale vor und offenbart die damit verbundene Tragik: dass Menschen ausgerechnet dort, wo sie Hilfe und Heilung erwartet haben, getäuscht und geschädigt werden.“
Ökotest, Februar 2019

„In kleinteiliger, fleißiger Recherchearbeit mit vielen Belegen aus Urteilen, Gutachten, Fachbüchern, Medienberichten und Äußerungen Geschädigter gelingt es den beiden Autoren, eine Lücke zu schließen, denn über die zentralen Strukturen all dieser Missstände, ihre Funktionsmuster und Ursachen, wurde bisher nie in einer übergeordneten Gesamtschau informiert. […] Solche skandalübergreifenden Analysen können helfen, die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Darum ist es nur schwer zu verstehen, dass ein solcher Überblick bisher fehlte.“
Die Tagespost, 17.1.19

„Ist das ein Krimi? Nein, ein Sachbuch, aber es liest sich so spannend wie ein Kriminalroman. Das Buch ist aber nicht nur bewegend und fesselnd geschrieben, zugleich kann man die Tragik und Reichweite jedes einzelnen Skandals nachvollziehen. Eine absolute Leseempfehlung.“
Landwirtschaftliche Zeitung Rheinland, 10.1.19

„Roloff und Henke-Wendt zeigen in ihrem Buch, wie Politik, Justiz und Medien mit solchen Skandalen umgehen und welche Konsequenzen sich daraus eigentlich für unsere Gesellschaft ergeben sollten. – Ein Buch, das aufweckt und einen Aufschrei auslösen sollte. Wann schauen wir da endlich alle hin?“
Q´Phaze – Realität… anders! Nr. 1/2019

„Die Autoren des Bandes weisen zu Recht auf die Kurzlebigkeit der Skandale in den Medien hin. Während die öffentliche Aufmerksamkeit sich schnell erschöpft […], haben die Geschädigten oft ihr Leben lang mit gesundheitlichen und oft auch psychischen Folgen zu kämpfen. Mehr noch, sie müssen sich jahrelang durch erschöpfende Rechtsstreitereien kämpfen, teilweise nur auf Basis persönlicher Ressourcen.“
neues deutschland, 28.12.18

„Es folgen 16 verschiedene Skandale, die die Autoren in ihrem flüssig geschriebenen und sehr gut lesbaren Buch unter die Lupe nehmen. Die Auswahl ist gelungen, zumal hier bekannte Skandale (z.B. Contergan) mit eher unbekannten Fällen (z.B. Robodoc-Skandal) vereint werden oder mit solchen, die erst jüngst einiges Aufsehen erregt haben (z.B. Bottroper Krebsmittel-Skandal).“
Deutsche Apotheker-Zeitung, 13.12.18

„Das Buch enthält u.a. ein ausführliches Kapitel über Morde in Altenheimen und Kliniken, weit über den Fall Högel hinaus.“
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk (Forum Werner Schell), 10.12.18

„Ein Buch, das wachrüttelt – aber keine Panik verbreiten oder verunsichern will!“
Wellness-Magazin – Österreichs Lifestyle-Magazin für Körper, Geist und Seele, 13.11.18