Pressestimmen zu „Geschädigt statt geheilt“

Zeitungen / Zeitschriften:

„Alles dreht sich um die Halbgötter in Weiß und um versagende Kontrollmechanismen in Medizin und Pharmazie. Die beiden Autoren legen ein sorgfältig recherchiertes Skandabuch vor. – [Es] könnte ein gut strukturierter Krimi sein, wenn es nicht so verdammt wahr wäre. gut belegt, mit zahlreichen Verweisen und solider Bibliografie schlagen sie den Bogen vom Impf- über den Medikamentenskandal bis hin zu notorischem Titelschwindel und den Morden in Kliniken und Pflegeheimen.“
Mitteldeutsche Zeitung 3.5.19

„Wer sich in das Buch vertieft, kann ahnen, wie aufwendig die Recherche dafür gewesen sein muss. Die Autoren liefern zu jedem einzelnen Skandal eine detaillierte Chronologie der Ereignisse. Sie liefern dabei nicht nur nüchterne Fakten, sondern analysieren die Vorgänge, zeigen Versagen, Versäumnisse und Vertuschungen auf – und arbeiten viele Parallelen heraus, so unterschiedlich die Vorfälle auf den ersten Blick auch gelagert scheinen. – Insgesamt ist „Geschädigt statt geheilt“ eine erschütternde Lektüre. Sie mahnt, sich als Patient nicht blenden zu lassen vom weißen Kittel, stattdessen mitzudenken und zu hinterfragen. Lehren wurden aus den beschriebenen Medizinskandalen manchmal gezogen, aber nicht immer.“
Frankfurter Rundschau, 12.3.19

Das Buch „ist zwar nicht unter spezifisch juristischen Aspekten geschrieben; dennoch ist nahezu jeder Fall unter zahlreichen Aspekten auch juristisch und justizpolitisch interessant. – Man erfährt jeweils viel Hintergründiges zu den Strafprozessen und Entschädigungsverfahren. – In einigen Fällen wird deutlich, wie oft die erstinstanzlichen Gerichte im Zivil- wie im Strafbereich vorschnell entschieden haben und dadurch die Tragweite der Fälle über den Einzelfall hinaus nicht wahrnehmen konnten. – Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie oft das Ausmaß der Kriminalität durch journalistische Recherche wie durch das Netzwerk »correctiv« und nicht etwa durch Polizei und Staatsanwaltschaft aufgedeckt wurde. – Das Buch zeigt zugleich, wie schwach der Whistleblower-Schutz in Deutschland immer noch ausgeprägt ist, jedenfalls, was die Risiken auf dem weiteren Lebensweg angeht.“
Betrifft Justiz, März 2019 (Nr. 137)

„Eine informative, nüchterne, aber doch spannende Lektüre, die ohne Moralkeule und Pauschalurteile auskommt.“
Urologische Nachrichten, 3/2019

„Nicht anprangern, sondern aufklären und transparent machen, wollen die beiden Medizinjournalisten. – Den Autoren ist eine sehr gute Streuung der Fälle gelungen, die den unterschiedlichen Typen von Tatbeständen gerecht wird. – Ebenso bemerkenswert ist, dass die Autoren Sachlichkeit wirklich als solche verstehen und keine pauschalisierten Anschuldigungen oder Vorwürfe erheben. – Die wissenschaftlichen Hintergründe der ausgewählten Skandale sind gründlich recherchiert, alle relevante Literatur dazu zitiert. – Das Buch ist erfrischend gut geschrieben, frei von Ärzte- und Pharma-Hasstiraden und dennoch kritisch genug, um die Vorfälle nicht zu bagatellisieren. Solcherart ist kritischer Journalismus gesellschaftlich von hohem Nutzen.“
Naturwissenschatliche Rundschau, Heft 2, 2019

„Die Skandale erregt noch einmal skandalisieren? Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt entgehen dem, indem sie den Blick auf die Akteure wach halten: Wer alarmierte? Wer verschwieg oder vertuschte? Welche Konsequenzen wurden gezogen? Warum wurde weiter ignoriert? Neben einer Phänomenologie des Skandals bekommt man einen Lehrgang über das systemische Spiel der Institutionen.“
Der Freitag, 21.2.19

„Die beiden Autoren legen ein sorgsam recherchiertes Skandalbuch vor. – Gut belegt, mit zahlreichen Verweisen und solider Bibliografie. – Leider kein gut strukturierter Krimi, sondern das Abbild skandalträchtiger deutscher Realität, dem man aktuell leider erneut weitere Facetten hinzugügen möchte.“
Altmark-Blätter, 16.2.19

„Zu all diesen Skandalen haben Henke-Wendt und Roloff umfassend recherchiert. In vielen Fällen listen sie mit Hilfe von Chroniken auf, wer von den Beteiligten zu welchem Zeitpunkt über welche Informationen verfügte und wie er sich verhielt. Literaturverweise am Ende jedes Kapitels laden dazu ein, sich noch tiefer mit der Materie zu befassen. Angesichts des äußerst unschönen Themas gelingt es den Autoren sehr gut, durchgehend sachlich zu bleiben. Hierin – und in der Faktenfülle – liegt die wohl größte Stärke ihres Werks. Das Buch gewährt einen Einblick in das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen Medizinern, zuständigen Behörden und Politikern, Medien, betroffenen Patienten und Justiz.“
Spektrum der Wissenschaft, 12.2.19

„Es geht den Autoren offensichtlich nicht um eine platte oder reißerische Darstellung einzelner Medizinskandale, sondern um eine Darstellung dieser Skandale, die die Möglichkeit eröffnet, `aus Fehlern zu lernen und das komplizierte Geflecht solcher Vorfälle in ihren unterschied­lichen Interessenlagen und Kontrahenten transparent zu machen´. – Die einzelnen Artikel sind in ihrer Information hoch verdichtet. Dabei bemühen sich die Autoren stets um eine sachliche und juristisch bzw. historisch gut nachvollziehbare Darstellung. Jedes Kapitel ist mit umfänglichen Literaturangaben versehen, sodass eine vertiefte Beschäftigung mit dem einen oder anderen Skandal unproblematisch möglich wird. Darüber hinaus gewinnt das Buch durch den Stil der Autoren: Es lässt sich gut lesen! – Eine wichtige, informative und sehr spannende Darstellung großer Medizinskandale, die man jeder interessierten Ärztin und jedem interessierten Arzt nur wärmstens empfehlen kann.“
Pneumologie, Februar 2019

„Das akribisch recherchierte Buch stellt 16 bedeutende deutsche Pharma- und Medizinskandale vor und offenbart die damit verbundene Tragik: dass Menschen ausgerechnet dort, wo sie Hilfe und Heilung erwartet haben, getäuscht und geschädigt werden.“
Ökotest, Februar 2019

„Skandalberichte helfen, die Aufarbeitung fataler Missgeschicke im Umgang mit kranken Menschen zu bewältigen. Dieser Thematik wenden sich Dr. Karin Henke-Wendt und Dr. Eckart Roloff in ihrem umfangreichen Bericht `Geschädigt statt geheilt´ zu. – Medien und Geschädigte haben bereits eine beachtliche Anzahl von verheerenden Fällen aufgedeckt. Betroffene aller „Missgeschicke“ in Medizin und Pharmabereichen werden nur selten gehört und können, einmal erkrankt, in trauriger Gewissheit kaum rehabilitiert werden.
Magdeburg News, 7.2.19

„In kleinteiliger, fleißiger Recherchearbeit mit vielen Belegen aus Urteilen, Gutachten, Fachbüchern, Medienberichten und Äußerungen Geschädigter gelingt es den beiden Autoren, eine Lücke zu schließen, denn über die zentralen Strukturen all dieser Missstände, ihre Funktionsmuster und Ursachen, wurde bisher nie in einer übergeordneten Gesamtschau informiert. […] Solche skandalübergreifenden Analysen können helfen, die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Darum ist es nur schwer zu verstehen, dass ein solcher Überblick bisher fehlte.“
Die Tagespost, 17.1.19

„Ist das ein Krimi? Nein, ein Sachbuch, aber es liest sich so spannend wie ein Kriminalroman. Das Buch ist aber nicht nur bewegend und fesselnd geschrieben, zugleich kann man die Tragik und Reichweite jedes einzelnen Skandals nachvollziehen. Eine absolute Leseempfehlung.“
Landwirtschaftliche Zeitung Rheinland, 10.1.19

„Roloff und Henke-Wendt zeigen in ihrem Buch, wie Politik, Justiz und Medien mit solchen Skandalen umgehen und welche Konsequenzen sich daraus eigentlich für unsere Gesellschaft ergeben sollten. – Ein Buch, das aufweckt und einen Aufschrei auslösen sollte. Wann schauen wir da endlich alle hin?“
Q´Phaze – Realität… anders! Nr. 1/2019

„Der Band erzählt, belegt mit vielen Quellen aus Medien, Gutachten und Fachliteratur, von den Kollateralschäden der Medizingeschichte seit 1930 in 16 Episoden. Deutlich wird dabei auch politisches Versagen, wenn die Empörung zwar zunächst groß war, der Mut zu gesetzlichen Konsequenzen dann aber doch nicht ausreichte. – Während die öffentliche Aufmerksamkeit sich schnell erschöpft […], haben die Geschädigten oft ihr Leben lang mit gesundheitlichen und oft auch psychischen Folgen zu kämpfen. Mehr noch, sie müssen sich jahrelang durch erschöpfende Rechtsstreitereien kämpfen, teilweise nur auf Basis persönlicher Ressourcen.“
Neues Deutschland, 28.12.18

„Es folgen 16 verschiedene Skandale, die die Autoren in ihrem flüssig geschriebenen und sehr gut lesbaren Buch unter die Lupe nehmen. Die Auswahl ist gelungen, zumal hier bekannte Skandale (z.B. Contergan) mit eher unbekannten Fällen (z.B. Robodoc-Skandal) vereint werden oder mit solchen, die erst jüngst einiges Aufsehen erregt haben (z.B. Bottroper Krebsmittel-Skandal). – Das Buch ist insgesamt durchaus zu empfehlen. Mit einer gesunden Portion Skepsis gegen moralisierende Gut-Böse-Schematisierungen bietet es eine gewinnbringende, informative und kurzweilige Lektüre.“
Deutsche Apotheker-Zeitung, 13.12.18

„Ein Buch, das wachrüttelt – aber keine Panik verbreiten oder verunsichern will!“
Wellness-Magazin – Österreichs Lifestyle-Magazin für Körper, Geist und Seele, 13.11.18

 

Blogs / Online-Beiträge:

„Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt dokumentieren eine ganze Reihe von Skandalen aus der BRD und DDR, deren umfassende Aufbereitung und Darstellung vor allem der ausdauernden Recherche der Autoren zu verdanken ist. – Auch wenn man am Ende des Buches angesichts der zum Teil ungeheuerlichen Vorgänge ein mulmiges Gefühl haben könnte, sollte das nicht dazu führen, dass man grundsätzlich das Vertrauen in die Medizin verliert. – Wer damit umgehen kann, für den ist „Geschädigt statt geheilt“ eine sehr interessante Lektüre, die Patienten auch dazu anregen kann, sich umfassend zu informieren, bevor sie einer Behandlung zustimmen.“
Die Bücherkiste (Blog), April 2019

Das Buch „Geschädigt statt geheilt“ versammelt prominente Beispiele von Medizinskandalen und verbindet sachliche Bestandsaufnahme mit pointierter Aufklärung. Medikamentenpfusch, Kunstfehler, Geschäfte mit Transplantationen: Wenn Ärzte und Pharmaunternehmen medizinische und ethische Standards überschreiten, hat das oftmals schwerwiegende Konsequenzen für Patienten. – Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt thematisieren das brisante Feld medizinischer Fehlleistungen. Indem die Autoren tief in die Chronologie der jeweiligen Fälle eintauchen, machen sie Kausalitäten und Verflechtungen von Interessenslagen sichtbar. Was die Skandale oftmals eint, ist das Ringen der Geschädigten um Schadensersatz und Klärung von Schuld­fragen. Der informative Übersichtsband präsentiert insgesamt 16 Fälle aus der Medizin­geschichte, die medial und juristisch Kreise zogen.“
Frankfurt live, 9.2.19

„Da braucht man schon gute Nerven, um dieses Buch einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Einfach unglaublich, was sich da so alles ereignet. Und vermutlich ist das ja nur die berühmte Spitze des Eisberges. Aber wenn alle offen und ehrlich damit umgehen würden, könnte viel Leid und Elend vermieden werden. Fazit. Ein sehr bewegendes Buch mit vielen wichtigen Sachinformationen. Ich halte es für absolut lesenswert und hoffe, dass es auch dabei helfen kann, die Möglichkeiten für weitere solche Fälle einzuschränken.
Belana Hermine (Blog), Dezember 2018

„Das Buch enthält u.a. ein ausführliches Kapitel über Morde in Altenheimen und Kliniken, weit über den Fall Högel hinaus.“
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk (Forum Werner Schell), 10.12.18